Bei Joomla werden Komponenten, wie z.B. der com_content, mithilfe des Model-View-Controller-Prinzips (MVC) strukturiert. Die Daten, die dargestellt werden sollen, werden vom “Model” geliefert, während der “View” für das Layout und die HTML-Ausgabe zuständig ist. Diesen View kann man nun mit einem Override, also einem anderen View, im aktiven Template überschreiben. “(to) override sth.” heißt übersetzt soviel wie “etw. außer Kraft setzen”. Entdeckt Joomla! diesen View im Template, wird die Standardausgabe ignoriert und stattdessen der im Template befindliche View genutzt.
Archiv für Juli 2009
Template overrides für Joomla!
Dienstag, 14. Juli 2009Spickzettel: Prüfungswissen für Mediengestalter digital & print
Montag, 13. Juli 2009Dieses Produkt ist vielleicht ganz interessant für diejenigen, die gerne mit Karteikarten lernen. Der Hermann Schmidt Verlag hat dieses Jahr eine Sammlung 660 Prüfungsfragen rund um das Thema Mediengestaltung (z.B. Gestaltung, Farbe, Vorstufe, Datenhandling, Drucktechnik, Multimedia, Internet usw.) herausgegeben.
Weitere Informationen gibt es unter www.typografie.de
Textstruktur
Freitag, 10. Juli 2009Eine gute Textstruktur ist wichtig, um dem Benutzer das Erfassen von Informationen zu erleichtern und ihn dabei bestmöglich zu unterstützen. Lange Texte sollten sinnvoll gegliedert und mit Zwischenüberschriften versehen, Links, Downloadmöglichkeiten u.ä. gesondert gekennzeichnet werden.
Der Text sollte optisch ruhig wirken. Viele unterstrichene, fett ausgezeichnete oder farbig gekennzeichnete Passagen können unruhig wirken und dem Benutzer unangenehm sein. Weniger ist hier manchmal mehr!
WAI-ARIA
Mittwoch, 08. Juli 2009Die Abkürzung WAI-ARIA steht für Web Accessibility Initiative – Accessible Rich Internet Applications.
ARIA ist eine semantische Erweiterung für HTML, die keinen Einfluss auf das Layout von Websites hat. ARIA soll vor allem Websites, bei denen JavaScript oder Ajax eingesetzt werden, besser zugänglich machen, vor allem für Menschen mit Behinderung, insbesondere Blinde, die auf technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Screenreader, angewiesen sind, indem sich Elementen Rollen, Eigenschaften und Zustände zuweisen lassen, die dann von den assistiven Technologien erkannt werden können.
ARIA ist derzeit noch im Entwicklungsstadium und noch nicht alle Browser können mit dieser Erweiterung umgehen und ignorieren sie einfach. ARIA validiert derzeit auch noch nicht unter Validatoren mit dem Standard XHTML-1.0
BIENE Award
Dienstag, 07. Juli 2009Mit Biene ist nicht das gelb-schwarze Insekt gemeint, sondern BIENE steht für Barrierefreies Internet Eröffnet Neue Einsichten.
Seit 2003 wird dieser Preis gemeinsam von Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen für die besten deutschsprachigen Websites verliehen, unterteil in verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel Kultur und Gesellschaft oder E-Government (Bund, Länder, Kommunen).
Ziel dieser Aktion ist es das Thema Barrierefreiheit im WWW bekannter zu machen und die Barrierefreiheit im WWW voran zu treiben.
Accesskeys
Montag, 06. Juli 2009Mithilfe sogenannte Accesskeys kann der Benutzer über eine Tastenkombination seiner Tastatur direkt auf Elemente mit eingefügtem HTML-Attribut accesskey=““ zugreifen. Wenn dieses Attribut sinnvoll eingesetzt wird, kann dadurch der Zugriff auf die Inhalte einer Website vor allem für Benutzer vereinfacht werden, die auf Hilfsmittel für die Eingabe angewiesen sind. Folgenden Elementen kann man einen accesskey zuweisen: a, legend, label, input, button, textarea, und area.
Beim Einsatz von Accesskeys muss man aber darauf achten, dass nur wenige Tasten als „sicher“ gelten, also nicht anderweitig vorbelegt sind.
Beispiel:
<ul>
<li>
<a href=”http://www.test.de/index.html” accesskey=”1″>Startseite</a>
………
</li>
</ul>
