Eine Verpackung für einen Gegenstand herzustellen ist gar nicht so einfach. Man muss sich zunächst eine Form überlegen. Diese Form muss man dann “auseinanderbauen”, sodass man ein Netz hat. Anschließend muss man sich Gedanken darüber machen, wo zusätzlich Klebelaschen angebracht werden müssen, und wo mehr “Luft” gelassen werden muss, wenn das Material dicker ist, als ein normales 80 Gramm Papier zum Testen.
Da es für mich das erste Mal war, habe ich mir das Netz ausgedruckt, zusammen gebaut und getestet, ob das auch wirklich alles so passt, wie gewünscht. Außerdem lässt sich so einfacher herausfinden, welche Seiten der Verpackung wie bedruckt werden müssen, damit am Ende alles richtig herum ist und nicht auf einmal die Schrift auf dem Kopf steht. Beim Gestalten am Rechner muss man außerdem darauf achten, dass die Muster an den Kanten zusammen passen und sie ausreichend über den Rand hinwegreichen, damit keine weißen Blitzer entstehen.
Hierbei habe ich festgestellt, dass runde Verpackungen deutlich komplizierter sind, als gleichmäßige rechteckige oder quadratische. Außerdem ist das dreidimensionale Denken, wie und wo man die Gestaltung positionieren muss, gar nicht so einfach.
Im Netz findet man verschiedene Anbieter, die kostenlos solche Netze für einfachere Verpackungen als eps zum Download bereit stellen. Zu Übungszwecken sind die sicherlich sehr gut geeignet.